1. Den bestehenden Ablauf aufnehmen
Vor der Konfiguration wird dokumentiert, wie Arbeitszeiten heute entstehen und weiterverarbeitet werden. Dazu gehören Schichten, mobile Arbeit, Pausen, Abwesenheiten, Zuschläge und die Übergabe an die Lohnstelle.
- Mitarbeitergruppen und Standorte erfassen
- Vollzeit, Teilzeit, Minijob und Schichtmodelle trennen
- Sonderfälle und aktuelle Korrekturwege notieren
- Empfänger der Monatsdaten festlegen
2. Regeln und Rollen festlegen
Beschäftigte brauchen eindeutige Antworten: Wo wird gebucht? Wer darf korrigieren? Bis wann müssen fehlende Zeiten geklärt sein? Welche Führungskraft genehmigt Anträge? Die Software bildet diese Entscheidungen anschließend technisch ab.
- Buchungswege je Gruppe festlegen
- Pausen- und Rundungsregeln fachlich prüfen
- Rollen nach dem Minimalprinzip vergeben
- Vertretungen für Genehmigungen bestimmen
3. Mit einem vollständigen Testmonat starten
Einzelne Testbuchungen reichen nicht aus. Ein Testmonat deckt Feiertage, Urlaub, Krankheit, Zuschläge, Korrekturen und den Monatswechsel ab. Die Summen werden mit bekannten Vergleichswerten und dem Zielsystem der Lohnabrechnung geprüft.
- Kleine repräsentative Pilotgruppe wählen
- Soll- und Iststunden vergleichen
- Monatsnachweise fachlich kontrollieren
- Export erst nach erfolgreichem Test freigeben
